Der Namen, den der Nachwuchs bekommen soll, stellt viele Eltern vor eine schwere Wahl.
Soll es ein aktueller Name sein oder eher etwas Klassisches, ausgefallen oder leicht zu merken? Wie beeinflusst die Wahl des Namens die weitere Zukunft meines Kindes?
Ratgeber gibt es in Unmengen und auch das Internet bietet etliche Möglichkeiten sich über Bedeutung und Zusammenhänge zu informieren. Doch wie finden Sie den Namen, der am besten zu Ihrem Kind passt?
Gerne genutzt werden Babynamen, die im Trend liegen. Im Jahr 2008 waren die bei den Mädchen bevorzugt Lisa, Kimberly, Lena, Sophie und Emily; bei den Jungen Finn/Fynn, Max, Leon, Jonas und Felix. Namen die schon seit längerer Zeit gerne gegeben werden sind Anna und Sarah sowie Tim und Paul.
Einerseits möchte man als Eltern natürlich vermeiden, dass sieben Kinder derselben Schulklasse denselben Namen des eigenen Kindes tragen, andererseits ist die Angst mittlerweile groß, dass ein Kind mit einem ungewöhnlicheren Namen ausgelacht oder gehänselt wird. Wer kennt nicht ein Kind, dass so unglückliche Namenskombinationen trägt wie Claire Grube und deshalb immer wieder aufgezogen wird.
Auch biblische Babynamen wie Josef, Helene, Magdalene und ähnliche sind aus der Mode gekommen und werden nur noch selten vergeben.
Viele wählen den Namen nicht mehr nur nach dem Trend oder dem persönlichen Geschmack, sondern auch nach seiner Bedeutung. Solche Bedeutungen heben das Selbstbewusstsein des Kindes und helfen ihnen, sich mit ihrem Namen zu identifizieren. Nicht selten wurde jemand von einer Victoria einfach stehen gelassen wenn er sich über ihren Namen lustig gemacht hatte, weil “die Siegreiche” sich nicht für ihren Namen schämen muss.
Babynamen vermitteln aber auch einen ersten Eindruck, der nichts mit der tatsächlichen Person zu tun hat.
Wer zum Beispiel den Namen Berta hört, denkt sicherlich nicht an eine gertenschlanke Blondine mit einem Abschluss in Jura;der Name Dietmar verkörpert eher nicht den jugendlichen, trainierten Athleten mit Fußballerkarriere. Auch zukünftige Arbeitgeber reagieren nach diesem Schema.
Es müssen also viele Faktoren berücksichtigt werden, aber am Besten entscheiden Sie als werdende Eltern nach ihrem Bauchgefühl und ihren Vorlieben. Denn der aktuellste Vorname mit dem die besten Eigenschaften assoziiert werden macht Ihr Kind nicht glücklich, wenn Ihnen der Name nicht gefällt.
